Ajaccio, Korsika #4

Bonjour Madame 

Total irritiert startete mein Ausflug in Ajaccio/Korsika. Als ich mal wieder die Stände an den Häfen nach Magneten für meine Sammlung durchforstete, begrüßte mich eine nette Dame hinter dem Tresen freundlich mit ,Bonjour’. Erst in diesem Moment wurde mir klar, dass wir ja gar nicht mehr in Italien, sondern mittlerweile in Frankreich angekommen waren.

Doch es war gar nicht so einfach direkt von Englisch auf Französisch umzuswitchen. Allerdings wollte ich natürlich, wenn ich schon mal in Frankreich war, meine Französisch-Skills aus der Schulzeit auspacken. So stotterte ich auch schon an dem nächsten kleinen Café meine Bestellung auf französisch zusammen und bekam doch prompt die Antwort auf englisch. Naja, ein Versuch war’s ja wert und wir bekamen immerhin das, was wir auch bestellt hatten. 

Entzückt von der Schönheit von Ajaccio rannte ich von einer Stelle zur Nächsten und wusste gar nicht so genau, wo ich beginnen sollte Bilder zu machen. Schon beim Einlaufen in den Hafen, freute ich mich über die schönen bunten Häuschen und die vielen kleine Boote die dort lagen.

Die erste Eindrücke nachdem wir das Hafengelände verließen war ein kleiner Markt, auf dem Früchte, Käse und andere Nahrungsmittel angeboten wurden. Die Geruchsexplosion die durch die verschiedenen Lebensmittel entstand, brachte mich doch auch glatt zum Niesen. Der kleine Markt war umzingelt von großen, wunderschön gepflegten Palmen. Allgemein war es in Ajaccio sehr sauber und gepflegt und vor allem bunt! Nach den sehr gedeckten Farben die Palermo auszeichnete, war Ajaccio dagegen ein wunderschönes Farbenmeer. Überall gab es kleine Büschchen mit pinken und weißen Blumen, saftig grüne Palmen.  

Nachdem wir uns in einem Café mit einem kühlen Wasser und einem Eis gestärkt hatten, erkundeten wir ein bisschen die Straßen der Insel. Selten habe ich so viele schöne, kleine Lädchen auf einem Fleck entdeckt. Durch die kleinen Gassen, die an die Einkaufsstraße grenzten, konnte man immer wieder einen Blick auf das glasklare blaue Wasser des Meeres erhaschen. Der erste Laden in den ich mich verliebte war ein kleiner Schmuckladen namens Moa. Dieser war mir vorher nicht bekannt und verkauft Schmuckstücke, die extra für mich entworfen worden sein könnten. An jeder zweiten Kette waren kleine süße Quasten in den unterschiedlichsten Farben zu finden. Naja, wie ihr euch sicher vorstellen könnte, war mein kleiner Einkaufskorb nach dem durchstöbern der Regale dementsprechend voll.

Ein weiterer Laden der mich sehr beeindruckte, war ein Süßigkeitengeschäft, der im Stil von ,Fluch der Karibik’ gestaltet war. Der abgedunkelte Laden war ausgerüstet mit zahlreichen großen Fässern, in denen sich die verschiedensten Süßigkeiten befanden. Die Musik und die aufgestellten Piraten-Puppen ergänzten das Bild. Dieser Laden schien allerdings nicht nur mich so zu beeindrucken, da vor der Tür direkt darauf hingewiesen wurde, dass man sich hier nicht in einem Museum befinde und bitte nur eintreten solle, wenn man sich auch tatsächlich für die angebotenen Süßigkeiten interessiere. 

Nachdem sich nach der Erkundungstour unsere Füße so langsam zu Wort meldeten, schlenderten wir durch die Gässchen zurück zum Schiff und stärkten uns erstmal mit einer Kleinigkeit zu essen. Dieser Ort war bis jetzt mit Abstand mein Lieblingsziel der Reise und wird mir sehr positiv in Erinnerung bleiben.

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Den letzten Tag unseres Urlaubes verbrachten wir in Barcelona. Da der Aufenthalt in Barcelona allerdings relativ knapp bemessen war, blieb gar nicht so viel Zeit um die Stadt im Detail zu erkunden. Deswegen schlenderten wir nur ein wenig über die Rambla, eine lange Straße im Herzen Barcelonas, in der es wirklich viel zu sehen gibt. Unter anderem werden dort super viele kleine Erinnerungsstücke angeboten, wie zum Beispiel Magneten, Postkarten, Handyhüllen usw. Auch viele kleinere Restaurants haben dort ihre Terrassen. Es war wirklich beeindruckend wie viele tausend Menschen sich durch die Straßen schoben, um die kleinen Ständchen zu erkunden.

Alles in allem war der Urlaub wirklich wunderschön und ich würde eine Kreuzfahrt wirklich nur weiterempfehlen. Für alle die in kurzer Zeit viel sehen möchten und abends auch gerne mal den Abend in vertrauter Umgebung verbringen, ist diese Art von Urlaub genau das Richtige.

Werbung durch Ortsmarkierung und Markennennung; not sponsored

 

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